Vergangene Woche bin ich auf OMG! Ubuntu! auf den Bootloader BURG („Brand-new Universal loadeR from Grub“) gestoßen, welcher wunderschöne und teilweise animierte Bootbildschirme zur Betriebssystem-Auswahl bereitstellt. Wie der Name vermuten lässt, basiert der BURG auf dem weit verbreiteten Bootloader GRUB.
Die Installlation gestaltet sich als überraschend unkompliziert. Zunächst wird ein PPA dem System hinzugefügt, anschließend die Paketliste aktualisiert und schließlich wird der Bootloader mit samt einiger Themes installiert:
sudo add-apt-repository ppa:bean123ch/burg sudo apt-get update sudo apt-get install burg burg-themes |
Nach der Installation von BURG startet im Terminal automatisch die Konfiguration, bei der aber in der Regel nicht eingefriffen werden muss, da die Einstellungen von GRUB ausgelesen und übernommen werden. Dennoch sollte man alle Einstellungen überprüfen und vor allem die richtige Festplatte für die Installation auswählen (wenn man danach gefragt wird, mit den “Pfeiltasten” zum richtigen Gerät navigieren, mit der “Leertaste” auswählen und anschließend mit “Enter” bestätigen).
Zur Sicherheit solltet ihr anschließend noch unbedingt diesen Befehl ausführen, um das Menü zu aktualisieren:
sudo update-burg |
Die Themes wechselt man direkt im BURG-Menü durch das Drücken der Taste “t”. Eine Vorschau ist mit einem Emulator zudem im laufenden Betrieb möglich:
sudo burg-emu -D |
In: GNU/Linux
15 Jun 2010Die ganze Welt (oder zumindest ein großer Teil) ist nun wieder für einige Wochen im Fußballfieber. Wer bei all den Begegnungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika den Überblick über Spielzeiten, Tabelle und Ergebnisse nicht verlieren möchte, sollte sich die Anwendung SOUTH AFRICA 2010 (für Linux, Windows und Mac OS X) betrachten.
Sämtliche Spielergebnisse lassen manuell eintragen oder komfortabel per Update-Funktion beziehen. Außerdem ist ein Spielplan, sowie eine einfache Statistik enthalten und dank der Exportfunktion lassen sich die Daten sogar mit anderen Programmen weiterverarbeiten.
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In: Freie Software
28 Mai 2010Die große Stärke des Browsers Firefox ist unbestritten die enorme Anzahl an Erweiterungen, denn bei der Performance ist er schon lange nicht mehr führend. Ich stelle euch heute meine Lieblingserweiterungen vor, welche für mich der Hauptgrund sind, Firefox (noch) nicht den Rücken zu kehren. Darunter sind natürlich einige populäre Vertreter, wie etwa Adblock Plus und NoScript, aber bestimmt auch Add-ons, die noch nicht jedem bekannt sind.
Diese Erweiterung trägt durch das Blockieren von JavaScripts und anderen bedenklichen Objekten (Java, Flash, IFRAMES) nicht nur einen beträchtlichen Teil zur Sicherheit bei, sondern schützt auch effektiv die Privatsphäre (da viele Tracking- und Analytic-Tools JavaScript verwenden). Allerdings benötigt man häufig Ausnahmeregeln, da viele Websites ohne JavaScript nicht richtig oder nur eingeschränkt funktionieren.
Wer eine bessere Kontrolle über Cookies haben möchte, sollte CookieSafe installieren. Mit dieser Erweiterung kann man für jede einzelne Website einstellen, ob und wie lange sie Cookies setzen darf (immer; nur für die jeweilige Sitzung; einmalig). Trotz umfangreicher Konfigurationsmöglichkeiten ist CookieSafe auch für weniger versierte Anwender alltagstauglich.
BetterPrivacy ist die ideale Ergänzung zu NoScript und CookieSafe, da es zusätzlich Flash-Cookies (LSOs) und den DOM Storage löscht. Weiterlesen »
In: GNU/Linux
24 Apr 2010Update: Wie auch zahlreichen Reaktionen auf diesen Artikel zu entnehmen ist, ist es ist fraglich, ob das hier vorgestellte unfreie Programm Granola tatsächlich hält, was es verspricht.
Eine nachweisliche Auswirkung auf den Stromverbrauch hat allerdings das sogenannte Undervolting, welches sich unter Ubuntu aber nur mit einem gewissen Aufwand nutzen lässt (nämlich durch das Kompilieren eines Kernels oder mit dem freien cpupowered). Der Benutzer Hall schlägt daher auf Ubuntu Brainstorm vor, diese Funktion besser in Ubuntu zu integrieren, damit auch normalen Anwender leichter davon profitieren können:
Mit dem für Privatanwender kostenlosen Closed-Source-Programm Granola (früher: MiserWare MircoWiser) lässt sich der Stromverbrauch von Computern ohne spürbaren Performance-Verlust senken und dadurch die Akkulaufzeit verlängern.
Wenn der Computer nicht auf Hochleistung laufen muss, senkt die Software u.a. die Prozessorspannung. Wer genauer erfahren möchte, wie Granola arbeitet, kann dies auf der Homepage und in den FAQ nachlesen. Einen Teil habe ich dennoch ins Deutsche übersetzt:
Die zugrundeliegende Magie ist eine Technologie, die sich dynamische Spannung und Frequenz-Anpassung oder DVFS nennt. Diese erlaubt Software, auf einem Computer mit weniger CPU-Energie zu laufen, ohne das System auszuschalten. […]
Wenn ihr Computer hart arbeitet (zum Beispiel, wenn Sie ein Spiel spielen), muss die CPU mit voller Geschwindigkeit laufen, um effizient zu arbeiten. Wenn der Computer “relaxt” (zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen), kann sich ihre CPU durch Verlangsamen selbst herunterregeln, ohne dass Sie etwas bemerken. In dem niedrigeren Stadium verbraucht die CPU weniger Energie, folglich macht es ihren Computer effizienter.
In: GNU/Linux
9 Apr 2010In seinem Blog stellt Canonical-Entwickler Jamie Bennett ein neues Projekt vor: Webservice Office Zoho. Damit soll das kostenlose Online-Office Zoho in das System integriert werden und somit eine Alternative zu dem “schwergewichtigen” OpenOffice.org bieten, was gerade auf mobilen Endgeräten von Nutzen sein kann. Zoho bietet eine umfangreiche Office-Suite mit Textverarbeitung (Zoho Writer), Tabellenkalkulation (Zoho Sheet), Präsentationsprogramm (Zoho Show) und einige anderen Tools, welche jedoch nicht mit Webservice Office Zoho genutzt werden können.
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Hier bloggt(e) Janek Bettinger (21 Jahre, mittlerweile Student) v.a. über Themen rund um Ubuntu und GNU/Linux, sowie vereinzelt auch über WordPress und sonstigen Themen des Internets.
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