Gesund bleiben mit Workrave

In: GNU/Linux

8 Mrz 2010

Wer kennt es nicht? Manchmal sitzt man stundenlang vor dem Computer ohne nur die kleinste Pause zu machen.  Sei es nun aus beruflichen Gründen oder in der Freizeit. Dass das nicht gerade gesund ist, weiß eigentlich jeder, doch wer hat  schon die Disziplin, regelmäßig eine Pause einzulegen um sich zu bewegen?

Abhilfe schafft das Programm Workrave, welches “dezent” darin erinnert,  kleine sogenannte Mikropausen und längere Ruhepausen einzulegen. Das Highlight sind jedoch die Fitnessübungen, welche hübsch animiert dabei helfen, Beschwerden durch intensive Computernutzung zu vermeiden.

Mikropause einlegen?

Hinweis auf eine Mikropause

Das Projekt bietet eine PDF-Broschüre an, welche die Fähigkeiten das Programm kurz und bündig beschreibt (besser als ich es kann ;-) ):

Workrave befindet sich in den Paketquellen von Ubuntu und kann daher mit folgendem Befehl im Terminal installiert werden:

sudo apt-get install workrave

Starten kann man das Programm im Menü unter “Anwendungen -> Barrierefreiheit”. Anschließend setzt sich das Tool in das Panel (GNOME und KDE werden unterstützt) und zeigt dort einen Countdown bis zur nächsten Pause an. Mit einem Rechtsklick auf das Schaf im Panel und anschließendem Klick auf “Einstellungen” öffnet man das Konfigurationsmenü, in dem sich Pausenzeiten und mehr einstellen lässt. Ich werde nicht genauer darauf eingehen, da die Einstellungen eigentlich selbsterklärend sind.

Workrave konfigurieren

Workrave konfigurieren

Und nun noch ein Screenshot zu den Gymnastikübungen, welche man in den Ruhepausen machen kann:

Fitnessübungen mit Workrave

Fitnessübungen mit Workrave

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21 Kommentare zu Gesund bleiben mit Workrave

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hansen

8. März 2010 um 20:28

Das ist ja mal ‘ne geile Anwendung. Danke für den Tipp!

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Pablo

8. März 2010 um 20:51

Danke für diese Vorstellung.
Gleich mal installieren :)

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linopolus

8. März 2010 um 22:00

wow

Vor 2 Jahren oder so(es ist auf jeden Fall schon ne Weile her..) hab ich mir das schonmal angeschaut, damals noch nicht zu gebrauchen. Aber das hat sich ja ganz schön gemacht :)

*in autostart schieb*

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linopolus

8. März 2010 um 22:01

Ach ja: Beim ersten Nennen von „Workrave“ würde ich noch einen Link einfügen.

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JaiBee

8. März 2010 um 22:06

@linopolus: Danke für den Hinweis; habe es ergänzt.

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burli

8. März 2010 um 22:28

netter Tipp. Möchte wissen, was noch für Schätze in den Repos lauern

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DIDIOpladen

8. März 2010 um 22:48

Teste das Programm grade aber die Mikropausen finde ich echt *grummel grummel*
Ja man kann sie umstellen, aber ich teste immer den Standart :-P

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tomte

8. März 2010 um 23:10

Die Mikropausen kann man ja auch echt klasse als Raucherpause nehmen :)

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schmiddi

9. März 2010 um 00:29

Ich habs mir grad installiert. Wirklich erschreckend, was sich an geilen Tools im Repository versteckt! Vielen Dank :)

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loki

9. März 2010 um 00:47

Ich finds auch klasse!
Danke für den Hinweis.

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Pausenmacher

9. März 2010 um 08:25

Sollte Standard werden in Ubuntu!!!

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majestyx

9. März 2010 um 09:16

Moin,

ich hatte vor ca. 1,5j einen Bandscheiben OP – In der anschließenden ReHa war ein Zimmermann und der Rest alles “Sesselpubser” like me. ;) Sitzende Tätigkeiten sind nicht gut für die Bandscheiben. Bis dato hab ich das mit dem teatimer & Co. geregelt. Aber nun mit den Übungen wird das nun einen Zacken besser. Danke für den Artikel!!

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majestyx

9. März 2010 um 09:34

update: funzt auch via netzwerk! ;)

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Woar

10. März 2010 um 15:21

Woar! Sehr cool! Danke :) Das brauch ich!

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Das Wort

15. März 2010 um 22:40

Schöne Sache!
Kann man die M-pausen auch für ein gesamtes Netzwerk erzwingen? Also als “kleiner” Scherz :-D

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JaiBee

15. März 2010 um 22:49

Zitat von Das Wort :

Kann man die M-pausen auch für ein gesamtes Netzwerk erzwingen? Also als “kleiner” Scherz :-D

Einfach mal ausprobieren ;) .

Gruß

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CalamityJane

7. Mai 2010 um 10:41

Ich habe kubuntu 10.4 und workrave installiert, aber kann nicht finden, wo ich das Programm starten kann. Unter kde4 habe ich weder eine Gruppe Barrierefreiheit noch ein Panel. Hat jemand Tipps?

Jane

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JaiBee

7. Mai 2010 um 14:55

Zitat von CalamityJane :

Ich habe kubuntu 10.4 und workrave installiert, aber kann nicht finden, wo ich das Programm starten kann.

Ich weiß nicht, ob Workrave mit KDE 4 überhaupt funktioniert und habe auch keine Möglichkeit, das zu testen, da ich derzeit nicht mit KDE arbeite.

Du kannst versuchen, Workrave aus der Konsole heraus zu starten:

workrave

Sollte das Programm dann starten und funktionieren kannst du einen Menüeintrag auch manuell hinzufügen (vermutlich Rechtsklick auf das KDE-Logo unten links und dann “Menü bearbeiten” o.ä.).

Gruß JaiBee

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CalamityJane

7. Mai 2010 um 15:04

das Starten aus der Konsole hat geklappt. Ich dachte ich bräuche eine Pfad oder so. Ich habe es jetzt bei den Systemeinstellungen bei den Autostartprogrammen hinzugefügt und jetzt werde ich mal sehen ob das weiterhin funktioniert.

Danke für den Tipp
Jane

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saly

9. Juni 2010 um 08:17

ich habe workrave 9.1. wo kann ich es ausschalten bzw. einstellungen vornehmen?

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JaiBee

9. Juni 2010 um 12:28

Zitat von saly :

ich habe workrave 9.1. wo kann ich es ausschalten bzw. einstellungen vornehmen?

Da du kein Betriebssystem angegeben hast, gehe ich davon aus, dass du Workrave 1.9.1 unter Ubuntu Linux installiert hast.

Unter Ubuntu startest du Workrave über den Menüeintrag “Barrierefreiheit -> Workrave”. Oben rechts im Panel (Leiste) erscheinen daraufhin mehrere Symbole, u.a. ein Schaf. Klickst du dort mit der rechten Maustaste drauf, findest du den gesuchten Eintrag “Einstellungen” (und “Beenden”). Dort lässt sich etwa einstellen, wie oft eine Pause eingelegt werden soll.

Dieses Vorgehen sollte auch auf Windows übertragbar sein, nur das dort das Panel eben unten ist ;) .

Gruß JaiBee

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