Exakte Kopie von CDs und DVDs erstellen und brennen (mit dd und Brasero)

In: GNU/Linux

19

Jan

2010

Sollte sich das Brennprogramm Brasero einmal weigern, eine CD oder DVD zu kopieren („…kann ohne die entsprechenden Plugins nicht kopiert werden“), kann das Erstellen einer exakten Kopie mit dem Programm dd und das anschließende Brennen dieser helfen.

Zunächst muss man die Laufwerksbezeichnung herausfinden, welche in der Regel /dev/dvd, /dev/cdrom oder /dev/scd0 lautet:

grep -e dvd -e cdrom -e scd0 /etc/fstab

Nun kann man mit dd eine exakte Kopie erstellen (wenn man gleich die Dateiendung .iso verwendet, kann man diese Datei mit einem beliebigen Brennprogramm öffnen):

dd  if=/dev/dvd of=/tmp/kopie.iso

Die nun erstellte Kopie bereitet Brasero nun in vielen Fällen keine Schwierigkeiten mehr (bei Brasero „Abbild brennen“ auswählen).

Bei kopiergeschützen CDs oder DVDs darf natürlich in keinem Fall so vorgegangen werden, da das Umgehen eines Kopierschutzes strengstens verboten ist und ihr euch strafbar machen würdet!

(via ubuntuusers Wiki und ubuntuusers-Forum)

3 Kommentare zu Exakte Kopie von CDs und DVDs erstellen und brennen (mit dd und Brasero)

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EDV-SV

25. November 2010 um 11:52

Heißt das theoretisch, dass man mit der Kombination dieser beiden Tools die CD/DVD quasi klont? Klingt auf jeden Fall interessant… Erinnert mich ein wenig an die Klonprogramme, die im Jahr 2002 in Deutschland verboten wurden (z.B. die alte Version von Clony XXL).

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Janek

25. November 2010 um 16:04

Zitat EDV-SV :

Heißt das theoretisch, dass man mit der Kombination dieser beiden Tools die CD/DVD quasi klont?

Ich denke schon, da „dd“ Datenströme byteweise umleitet.

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Walter

27. Januar 2011 um 08:08

Zitat Janek :

Zitat EDV-SV :

Heißt das theoretisch, dass man mit der Kombination dieser beiden Tools die CD/DVD quasi klont?

Ich denke schon, da „dd“ Datenströme byteweise umleitet.

Janek, Du liegst absolut richtig. Durch das byteweise kopieren entsteht eine exakter Clone. Ich finde diese Methode besonders interessant bei Musik-CDs, da man damit die gleichen Pausen usw. zwischen den Liedern bekommt. Früher bekam man nie ein „Original“ kopiert.

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