GNU/Linux & Ubuntu
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7 Aug 2010Urlaubszeit ist „Fotozeit“. Damit die Zuschauer bei der anschließenden Fotovorführung nicht einschlafen, sollte die Slideshow optisch „aufgepeppt“ werden. Eine besonders einfach zu bedienende Software, welche schnell zu ansehnlichen Ergebnissen führt, ist PhotoFilmStrip. Das Python-Programm steht unter der GPL und es gibt fertige Pakete für Debian/Ubuntu und Windows (für andere Plattformen kann man den Sourcecode herunterladen und das Programm ohne Kompilieren ausführen).
PhotoFilmStrip erstellt Videos mit dem bekannten Ken-Burns-Effekt (leichtes Schwenken und Zoomen einer virtuellen Kamera über einem Bild) und unterstützt den Export in verschiedene Ausgangsformate bis zu einer Auflösung von 1920×1080 Pixel (FullHD).
Hier mal eine kleine Demonstration:
Gestern habe ich eine neue Version von ubuntuusers Menu veröffentlicht.
Neben der Firefox-Erweiterung und des Opera-Menüs gibt es ubuntuusers Menu ab sofort auch als Lesezeichen, wodurch alle Browser unterstützt werden, die Netscape- (.html) oder Opera-Lesezeichen (.adr) importieren können.
Eigentlich hatte ich nicht vor, diesen Beitrag im Planeten von ubuntuusers.de zu veröffentlichen, da die Website von ubuntuusers Menu auch im Planeten vertreten ist. Allerdings hat sich die Feed-URL geändert und ich konnte bislang niemanden erreichen, der für den ubuntuusers-Planet zuständig ist.
Hier der Anfang des eigentlichen Blogbeitrags, wo ihr mehr Informationen findet:
Über ein halbes Jahr nach dem letzten Update gibt es einige Neuerungen rund um das ubuntuusers Menu. Ins Auge fällt natürlich sofort die neu gestaltete Homepage, welche nun nicht mehr mit Drupal, sondern der WordPress-Installation meines Blog 321tux.de läuft (-> WordPress 3.0 MultiSite). In der linken Sidebar findet ihr ein Online-Menü, welches vermutlich keinen allzu großen Nutzen darstellt, aber mir als kleine Programmierübung diente
.
Die neue Version 1.5.0 von ubuntuusers Menu enthält, wie üblich, wieder einige neue Links und ist auch zur neuesten Firefox-Version 4.0b3pre kompatibel. [Weiterlesen]
Die Kommantarfunktion habe ich für diesen Beitrag deaktiviert; ihr könnt aber auf ubuntuusers-menu.de euren Kommentar hinterlassen.
Vergangene Woche bin ich auf OMG! Ubuntu! auf den Bootloader BURG („Brand-new Universal loadeR from Grub“) gestoßen, welcher wunderschöne und teilweise animierte Bootbildschirme zur Betriebssystem-Auswahl bereitstellt. Wie der Name vermuten lässt, basiert der BURG auf dem weit verbreiteten Bootloader GRUB.
Die Installlation gestaltet sich als überraschend unkompliziert. Zunächst wird ein PPA dem System hinzugefügt, anschließend die Paketliste aktualisiert und schließlich wird der Bootloader mit samt einiger Themes installiert:
sudo add-apt-repository ppa:bean123ch/burg sudo apt-get update sudo apt-get install burg burg-themes
Nach der Installation von BURG startet im Terminal automatisch die Konfiguration, bei der aber in der Regel nicht eingefriffen werden muss, da die Einstellungen von GRUB ausgelesen und übernommen werden. Dennoch sollte man alle Einstellungen überprüfen und vor allem die richtige Festplatte für die Installation auswählen (wenn man danach gefragt wird, mit den “Pfeiltasten” zum richtigen Gerät navigieren, mit der “Leertaste” auswählen und anschließend mit “Enter” bestätigen).
Zur Sicherheit solltet ihr anschließend noch unbedingt diesen Befehl ausführen, um das Menü zu aktualisieren:
sudo update-burgDie Themes wechselt man direkt im BURG-Menü durch das Drücken der Taste “t”. Eine Vorschau ist mit einem Emulator zudem im laufenden Betrieb möglich:
sudo burg-emu -D
In: GNU/Linux
15 Jun 2010Die ganze Welt (oder zumindest ein großer Teil) ist nun wieder für einige Wochen im Fußballfieber. Wer bei all den Begegnungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika den Überblick über Spielzeiten, Tabelle und Ergebnisse nicht verlieren möchte, sollte sich die Anwendung SOUTH AFRICA 2010 (für Linux, Windows und Mac OS X) betrachten.
Sämtliche Spielergebnisse lassen manuell eintragen oder komfortabel per Update-Funktion beziehen. Außerdem ist ein Spielplan, sowie eine einfache Statistik enthalten und dank der Exportfunktion lassen sich die Daten sogar mit anderen Programmen weiterverarbeiten.
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In: Allgemein
6 Jun 2010Facebooks Like- bzw. „Gefällt-mir“-Button, welcher sich mit rasender Geschwindigkeit im Internet verbreitet und auf immer mehr Webseiten zu finden ist, ist durchaus kritisch zu betrachten. Klickt man auf den Like-Button, wird eine Statusnachricht auf Facebook erstellt, mit der man seine Freunde auf die jeweilige Internetseite hinweisen kann. Für Webseiten-Betreiber hat das den Vorteil, dass sich eigene Beiträge schneller verbreiten und dass man die Popularität leicht messen kann.
„Ist mir egal“, wird sich mancher denken, „ich muss das Feature ja nicht nutzen“. Falsch gedacht, denn durch den eingebauten IFrame wird immer eine Verbindung zu Facebook aufgebaut – ob man dort registriert ist oder nicht spielt keine Rolle. Allerdings kann Facebook die Daten natürlich nur mit einem Profil verknüpfen, wenn man sich nicht ausgeloggt und die Cookies nicht gelöscht hat. Dennoch kann Facebook so das Surfverhalten von Millionen von Menschen nachvollziehen. Mehr Informationen hierzu findet ihr auf folgenden Seiten: Weiterlesen »
In: Freie Software
28 Mai 2010Die große Stärke des Browsers Firefox ist unbestritten die enorme Anzahl an Erweiterungen, denn bei der Performance ist er schon lange nicht mehr führend. Ich stelle euch heute meine Lieblingserweiterungen vor, welche für mich der Hauptgrund sind, Firefox (noch) nicht den Rücken zu kehren. Darunter sind natürlich einige populäre Vertreter, wie etwa Adblock Plus und NoScript, aber bestimmt auch Add-ons, die noch nicht jedem bekannt sind.
Diese Erweiterung trägt durch das Blockieren von JavaScripts und anderen bedenklichen Objekten (Java, Flash, IFRAMES) nicht nur einen beträchtlichen Teil zur Sicherheit bei, sondern schützt auch effektiv die Privatsphäre (da viele Tracking- und Analytic-Tools JavaScript verwenden). Allerdings benötigt man häufig Ausnahmeregeln, da viele Websites ohne JavaScript nicht richtig oder nur eingeschränkt funktionieren.
Wer eine bessere Kontrolle über Cookies haben möchte, sollte CookieSafe installieren. Mit dieser Erweiterung kann man für jede einzelne Website einstellen, ob und wie lange sie Cookies setzen darf (immer; nur für die jeweilige Sitzung; einmalig). Trotz umfangreicher Konfigurationsmöglichkeiten ist CookieSafe auch für weniger versierte Anwender alltagstauglich.
BetterPrivacy ist die ideale Ergänzung zu NoScript und CookieSafe, da es zusätzlich Flash-Cookies (LSOs) und den DOM Storage löscht. Weiterlesen »
In: GNU/Linux
3 Mai 2010Nicht alle Neuerungen, die mit Ubuntu 10.04 Lucid Lynx eingeführt wurden, kommen bei allen Nutzern gut an. Wer sich nicht umgewöhnen möchte, sollte sich folgende Tipps anschauen:
Zum Umschalten kann aber weiterhin die Tastatur verwendet werden:
Unter Ubuntu 9.10 Karmic Koala wurden die Icons in den meisten Menüs erstmals standardmäßig ausgeblendet, was für zum Teil hitzige Diskussionen sorgte. Weiterlesen »
In: GNU/Linux
24 Apr 2010Update: Wie auch zahlreichen Reaktionen auf diesen Artikel zu entnehmen ist, ist es ist fraglich, ob das hier vorgestellte unfreie Programm Granola tatsächlich hält, was es verspricht.
Eine nachweisliche Auswirkung auf den Stromverbrauch hat allerdings das sogenannte Undervolting, welches sich unter Ubuntu aber nur mit einem gewissen Aufwand nutzen lässt (nämlich durch das Kompilieren eines Kernels oder mit dem freien cpupowered). Der Benutzer Hall schlägt daher auf Ubuntu Brainstorm vor, diese Funktion besser in Ubuntu zu integrieren, damit auch normalen Anwender leichter davon profitieren können:
Mit dem für Privatanwender kostenlosen Closed-Source-Programm Granola (früher: MiserWare MircoWiser) lässt sich der Stromverbrauch von Computern ohne spürbaren Performance-Verlust senken und dadurch die Akkulaufzeit verlängern.
Wenn der Computer nicht auf Hochleistung laufen muss, senkt die Software u.a. die Prozessorspannung. Wer genauer erfahren möchte, wie Granola arbeitet, kann dies auf der Homepage und in den FAQ nachlesen. Einen Teil habe ich dennoch ins Deutsche übersetzt:
Die zugrundeliegende Magie ist eine Technologie, die sich dynamische Spannung und Frequenz-Anpassung oder DVFS nennt. Diese erlaubt Software, auf einem Computer mit weniger CPU-Energie zu laufen, ohne das System auszuschalten. […]
Wenn ihr Computer hart arbeitet (zum Beispiel, wenn Sie ein Spiel spielen), muss die CPU mit voller Geschwindigkeit laufen, um effizient zu arbeiten. Wenn der Computer “relaxt” (zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen), kann sich ihre CPU durch Verlangsamen selbst herunterregeln, ohne dass Sie etwas bemerken. In dem niedrigeren Stadium verbraucht die CPU weniger Energie, folglich macht es ihren Computer effizienter.
In: GNU/Linux
22 Apr 2010Der englische Versandhändler OS discs verschenkt in einer auf 7 Tage limitierten Sonderaktion eine unlimitierte Anzahl an Ubuntu 10.04 Lucid Lynx CDs: Kostenlose Ubuntu-CD anfordern.
Es handelt sich dabei natürlich um eine Werbeaktion, doch der Händler betont, dass er die Open-Source-Bewegung unterstützt und daher alle Einnahmen aus verkauften CDs an die Open Source Initiative spendet! Dabei wäre natürlich interessant zu wissen, wie sich dieser Service finanziert und wie die CDs überhaupt aussehen.
In: GNU/Linux
16 Apr 2010Die angepasste Google-Suche Uboontu.com, mit welcher man ubuntuusers.de, Kubuntu-de.org und lists.ubuntu.com durchsuchen kann, ist seit Tagen nicht mehr erreichbar. Woran das liegt, kann ich euch aber leider nicht sagen. Möglich sind technischen Probleme oder gar die Einstellung der Website. Letzteres würde ich bedauern, da Uboontu.com, meiner Meinung nach, brauchbarere Ergebnisse als die integrierte Suche von ubuntuusers.de liefert und sich außerdem leicht filtern lässt (etwa nach “Forum” oder “Wiki”).
Doch obwohl Uboontu nicht erreichbar ist, kann die angepasste Google-Suche weiterhin verwendet werden. Dabei ist lediglich die Optik der Ergebnissliste nicht so hübsch wie bei Uboontu, aber das dürfte zu verkraften sein.
Hier findet ihr nun die Links zu den Suchseiten, sowie zwei von mir geschriebene Suchplugins für Firefox:
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9 Apr 2010In seinem Blog stellt Canonical-Entwickler Jamie Bennett ein neues Projekt vor: Webservice Office Zoho. Damit soll das kostenlose Online-Office Zoho in das System integriert werden und somit eine Alternative zu dem “schwergewichtigen” OpenOffice.org bieten, was gerade auf mobilen Endgeräten von Nutzen sein kann. Zoho bietet eine umfangreiche Office-Suite mit Textverarbeitung (Zoho Writer), Tabellenkalkulation (Zoho Sheet), Präsentationsprogramm (Zoho Show) und einige anderen Tools, welche jedoch nicht mit Webservice Office Zoho genutzt werden können.
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In: GNU/Linux
4 Apr 2010Zur Feier des Tages präsentiere ich euch hier ein paar Easter Eggs in Ubuntu (und Linux allgemein). Was jeweils passiert, müsst ihr aber schon selbst herausfinden (es soll schließlich eine Überraschung sein
).
Alt+F2 drücken und “gegls from outer space” einbegeben.
Rechtsklick auf das Gnome-Panel und “Eigenschaften” wählen. In dem neuen Fenster 3 mal mit der rechten Maustaste auf einen der beiden Tabs klicken.
Alt+F2 drücken und “free the fish” einbegeben.
Mit dem Befehl killall gnome-panel lässt sich der Fisch wieder einfangen
. Weiterlesen »
Verschlüsselung ist ein wichtiges, wenn auch teilweise kompliziertes Thema. Dass das nicht unbedingt so sein muss, zeige ich euch in diesem Beitrag, in welchem ich folgendes erklären werde:
Als Highlight gibt es am Ende ein Skript, welches die Installation und Konfiguration größtenteils übernimmt und diese Funktionen bietet:
Wer EncFS und gnome-encfs also nicht manuell installieren und konfigurieren möchte kann den folgenden Teil überspringen und direkt zum Skript gehen.
Mit EncFS lassen sich verschlüsselte Verzeichnisse anlegen und (wie etwa ein externen Datenträger) in das System einbinden. Daher werden 2 Verzeichnisse benötigt: Ein Verzeichnis ist verschlüsselt (und wird etwa mit Dropbox oder Ubuntu One synchronisiert) und das andere dient als Mountpoint, in dem der erste Ordner entschlüsselt eingebunden wird. Die Art der Verschlüsselung ist sehr sicher, wobei genauere Details in der Wikipedia nachgelesen werden können. Weiterlesen »
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30 Mrz 2010Dropbox stellt, ähnlich wie Ubuntu One, kostenlos 2 GB Online-Speicherplatz zur Verfügung und bietet dafür Software für Windows, Mac und natürlich Ubuntu Linux an.
Wenn man einen Dropbox-Account besitzt und durch einem Referral-Link neue Nutzer wirbt, bekommt man selbst, sowie der Geworbene, 250 MB extra. Bislang konnte man den Speicherplatz so bis zu einer Obergrenze von 3 GB (früher waren es mal 5 GB) kostenlos aufstocken (ich bin mir bei den Limits nicht 100%ig sicher).
Heute hat Dropbox das Limit auf 10 GB erhöht! Ich kenne keinen Anbieter, der derzeit mehr Speicherplatz kostenlos anbietet, was zugleich ein weiterer Grund ist, warum es Ubuntu One schwierig hat, sich gegenüber Dropbox durchzusetzen. Ubuntu One soll in Zukunft noch besser als jetzt in das System integriert werden (um etwa Programmeinstellungen zu synchronisieren), aber bietet derzeit, zumindest für mich, keinen Mehrwert.
Wenn ihr auf meinen Referral-Link (2 GB + 250 MB!) klickt und euch anmeldet, bekommt ihr zusätzlich zu den 2 GB bei der Registrierung 250 MB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung gestellt (ich erhalte ebenfalls 250 MB extra).
Update 31. März 2010: Text etwas ergänzt und umformuliert.
Update 31. März 2010: Im Forum von ubuntuusers.de gibt es einen Thread, in dem man seinen eigenen Referral-Link posten bzw. Links von anderen nutzen kann: “Dropbox Referrals – Gratis-Speicher für die Community” (vielen Dank Schorsch für diesen Hinweis!) (würde mich natürlich freuen, wenn ihr meinen Link (s.o.) verwenden würdet
)
In: GNU/Linux
30 Mrz 2010Noch mehr ungenutzen Platz als die neue Titelleiste von Ubuntu 10.04
bietet das obere GNOME-Panel, welches sich effektiver nutzen lässt. Diesmal stelle ich euch 12 Applets vor, die den Alltag erleichtern können.
Nach einem Rechtsklick auf das Panel und anschließend einem Klick auf “Zum Panel hinzufügen …” lässt sich das gewünschte Applet aus der Liste in das Panel ziehen oder mit einem Klick auf “Hinzufügen” hinzufügen (wer hätte es gedacht
). Sollte das gesuchte Applet in der Liste nicht zu finden sein, so muss das Panel zunächst neu gestartet werden (nach dem “Killen” startet es automatisch neu):
killall gnome-panel
Aktuellen Titel aus Amarok, Audacious, Banshee, Exaile, MPD, Muine, Quod Libet, Rhythmbox, VLC oder XMMS anzeigen und steuern. Weiterlesen »
Hier berichtet JaiBee (18 Jahre, Schüler) über Erfahrungen mit Ubuntu und GNU/Linux im Allgemeinen.